Technische Beigeordnete der Verwaltung zu Besuch bei Glessen Autark

Bei unserem Treffen am 20.3.2024 mit dem Bürgermeister der Stadt Bergheim Herrn Volker Mießeler und auch einigen Vertretern der Verwaltung war ja bekanntgeworden, dass ein neues Gebiet für die Nutzung der Windkraft südlich von Büsdorf ausgewiesen wird. Wir haben daraufhin die Vertreter der Verwaltung zu einer Besichtigung des neuen Gebietes eingeladen.

Glessen Autark hat mit der Hilfe von Dr. Peter Pütz kurzfristig am 22.4.24 eine Fahrt mit einem großen Umzugsanhänger hinter einem Trecker organisieren können, und so sind wir kurzfristig das ganze Gebiet mit 11 Personen abgefahren, damit sich alle einen „Live“-Eindruck verschaffen könnten, was diese Planungen im einzelnen bedeuten.

Besichtigungsfahrt auf dem möglichen Gebiet südlich Büsdorf


Anschließend wurde im Büro im Berghof die verschiedenen Punkte diskutiert.

Erste Aktivitäten

Vorplanung eines Bürgerwindparks auf der Glessener Höhe

Um einen Bürgerwindpark auf dem bevorzugten Standort der Glessener Höheerstellen zu können, hatte die Planungsgesellschaft schon im ersten Quartal 2024 mit dem Besitzer der Ländereien einen Pachtvertrag ausgearbeitet und vorbehaltlich der Realisierbarkeit auch unterzeichnet.

Der Standort wird aufgrund seiner Höhenlage als sehr „windhöffig“ eingestuft (Fachausdruck für Ort mit gutem Windpotential, https://www.duden.de/rechtschreibung/Windhoeffigkeit).

Auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hatte diese Fläche auch als geeignet aufgeführt. Zur Steigerung der Effizienz und Beschleunigung des Planungsprozesses für den Windenergieausbau hat die Landesregierung NRW die Planungen aus den Händen der Städte und Gemeinden (hier Stadt Bergheim) in die Hände der Regionalregierung übertragen, die jetzt die Planungen abschließt.

Allerdings wurde aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen genau diese Fläche der Glessener Höhe, die früher noch als Potenzialfläche geführt wurde, nicht von der Regionalregierung in die aktuellen Planungen berücksichtigt.

Die Planungsgesellschaft bemüht sich jetzt darum, dass dieses nachträglich korrigiert wird. Sie hat dazu am 4.5.24 einen Bürgerantrag gestellt, um nach § 24 GO NRW dieses Gebiet mittels der „isolierten Positivplanung“ in den Flächennutzungsplan mit aufzunehmen. Das kann der Stadtrat der Stadt Bergheim ohne Zustimmung der Regionalregierung beschließen. Die erste Sitzung, an der das verhandelt wird, ist für den 3.9.2024 geplant.

Planungen für Fläche Büsdorf – Fliesteden – Glessen – Oberaußem

Da die schon im Mai 2023 gestellten Anfragen zu den Planungen des Flächennutzungsplanes für regenerative Energiegewinnung bei der Verwaltung der Stadt Bergheim unbeantwortete geblieben waren, haben wir als inzwischen gegründete Planungsgesellschaft um einen Termin beim Bürgermeister nachgesucht. Der Termin fand am 20.3.2024 zwischen Vertretern Initiative Glessen Autark und dem Bürgermeister von Bergheim, Volker Mießeler sowie einem Stab aus der Verwaltung, statt.

Bei der Besprechung kam für alle Seiten überraschenderweise heraus, dass die eigentlich vertraulichen Planungen der Regionalregierung, auch wenn diese bis jetzt noch nicht abgeschlossen sind, schon vorab einigen Großinvestoren wie RWE, Energiekontor und Rhein-Energie bekannt geworden sind. Diese hatten darauf – ohne Rücksprache mit Bürgermeister und Verwaltung – auch schon Ende März und Anfang April parallel die Eigentümer dieses voraussichtlichen Gebietes zu Info-Veranstaltungen eingeladen. Während diesen Veranstaltungen wurden dann auch schon Angebote mit konkreten Pachtzahlungen gemacht und sogar entsprechende Verträge zur Unterschrift vorgelegt.

Die Besitzstrukturen des Gebietes

Die Interessengemeinschaft Glessen Autark hat an diesen Veranstaltungen der Investoren teilnehmen können.  

Beim Vergleich der Verträge wurde den Eigentümern rasch die Komplexität der verschiedenen Angebote klar und ein Großteil der Eigentümer bevollmächtigte daher die Interessengemeinschaft, wegen Ihrer Kenntnisse zu den technischen und wirtschaftlichen Vertragsbestandteilen, für sie eine optimale Vertragsgrundlage zu erstellen und mit den potenziellen Investoren zu verhandeln.

Das Gebiet, das in einem erweiterten Flächennutzungsplan für eine Nutzung von Windenergie voraussichtlich mit aufgenommen werden soll, hat eine Größe von ca. 170 Hektar (ha), und besteht aus ca. 249 Flurstücken verschiedenster Größe und Formen, die ca. 101 Parteien (davon 53 Mehrfachbesitzer wie Erbengemeinschaften) gehören. Viele der ehemals großen Flächen sind in früherer Zeit durch Vererbung sehr häufig zerstückelt und in „streifenförmige“ zerteilt worden. So haben nur noch einige der Grundstücke die Größe, um auf Ihnen ein Windrad mit allen wesentlichen Bestandteilen zu installieren. Bei den meisten Standorten braucht man dagegen mehrere nebeneinanderliegende Flächen von in der Regel verschiedenen Eigentümern.

Flächenanforderungen von Windrädern

Ein Windrad hat im Grunde sehr geringe Anforderungen an Fläche, insbesondere für solche, für die eine andere Nutzung nicht mehr möglich ist. Zum einen benötigt man eine vergleichsweise kleine, in der Regel kreisförmige Fläche für das Betonfundament von ca.  15 m Radius (ca. 706 m² oder 0,07 ha) um den Turmmittelpunkt. Zum anderen wird eine in der Regel mit Schotter befestigte Kranstandfläche neben dem Windrad für Errichtung und eventuelle spätere Reparaturen benötigt, typischerweise ein Rechteck von ca. 50x30m, also 1500 m² oder 0,15 ha. Je nach vorhandener Infrastruktur werden dann gegebenenfalls noch zusätzlich Flächen für Wege benötigt, oder vorhandene Wege müssen in den Kurven verbreitert werden. Alle diese Flächen können während der Laufzeit nicht für normale landwirtschaftliche Zwecke genutzt oder verpachtet werden.

Zwar weiterhin für landwirtschaftliche Zwecke nutzbar, aber wegen der Nutzung des Luftraumes darüber auch mit Einschränkungen belegt, ist eine weitere kreisförmige Fläche mit Radius der Rotorblattlängen, also bei modernen Anlagen ein Kreis von 85-87 m Radius (ca. 2,4 ha) um das Windrad herum. Dieses Gebiet kann während des Betriebes wegen des sich drehenden Rotors von diesem „überstrichen“ werden. Für diese Einschränkungen ist ebenfalls ein Teil der Pacht als Kompensation gedacht, denn auch eine solche Nutzung bedarf ja der Zustimmung der Eigentümer.

Außerdem entstehen in der Umgebung eines Windrades – insbesondere in der Hauptrichtung des Windes – Turbulenzen, und in den Turbulenzbereichen dürfen deswegen keine weiteren Windräder gebaut werden, weil sie über die Jahre durch Turbulenzen beschädigt werden könnten. So ist es auch nur fair, wenn die Pacht der Anlagen nach einem gewissen Schlüssel an alle Grundstückseigentümer verteilt wird.

Es ist leicht nachvollziehbar, dass unter diesen Bedingungen eine solche Windparkplanung selbst für professionelle Investoren ein sehr komplexer Prozess wird, zumal außer den technischen Randbedingungen auch die Interessen der verschiedenen beteiligten Gruppen und deren sozialen Umfeld zu berücksichtigen sind. Da nun auch schon mehrere Investoren aufgetreten sind, scheint eine Moderation sinnvoll.

Glessen Autark moderiert zwischen Investoren und Grundeigentümer

Bisher sind sowohl Investoren aufgetreten, die offen allen Grundbesitzern gleichartige Pachtverträge angeboten haben, aber die sich in Ihren komplexen Angeboten stark unterscheiden, als auch Investoren, die hinter den Kulissen nur mit einzelnen Eigentümern verhandeln. Für den Einzelnen ist es ziemlich schwer bis fast unmöglich, die Feinheiten und Fallstricke aus den Angeboten zu sehen. Eigentlich würde in solch einem Fall es am besten sein, wenn sich die Grundbesitzer zusammentun würden und während der Verhandlung mit den Investoren sich von einer unabhängigen dritten Partei vertreten zu lassen.

Deswegen hat die Interessengemeinschaft Glessen Autark sich bereit erklärt, die Interessen möglichst vieler dieser Besitzer und Besitzgemeinschaften zu vertreten, um gezielt die Gespräche mit den Investoren zu führen und auch die Interessen Dritter wie die der betroffenen Bürger mit in die Gespräche aufzunehmen.

In solcher Situation, die es ja in der Bundesrepublik in anderen Regionen früher schon gegeben hat, hatte sich ein sogenanntes „Pooling“ bewährt, was zudem auch den sozialen Frieden unter den Beteiligten bewahrt.

Die Investoren schütten dazu eine bestimmte Summe an Pachtzahlungen für die Windenergieanlagen aus, die dann unter den Besitzern nach einem bestimmten Schlüssel auf die betroffenen Flächen verteilt wird. So könnte man z.B. 15 % der Summe für die Anteile ausschütten, die während der Standzeit der Windräder durch Betonfundamente nicht anders genutzt werden können, so wie weitere 15 % der Anteile für die vom Rotor überstrichenden Gebiete. Der Rest könnte gleichmäßig über die Anteile an der Gesamtfläche (Poolanteil) verteilt werden.

Was beabsichtigt Glessen Autark damit?

Natürlich macht die Interessengemeinschaft das auch mit einem bestimmten Ziel. Wir sind überzeugt davon, dass die Akzeptanz einer solchen massiven Baumaßnahme nur unter Einbeziehung und Beteiligung aller betroffenen Bürger gehen kann.  

Die Investoren wissen ganz genau, dass ein solcher Windpark natürlich für Betreiber und Besitzer attraktive Gewinne erzielen kann. Einzelne Personen dagegen können schwerlich eine solche Millioneninvestition selbst aufbringen, aber in Gemeinschaft können viele Bürger, die sich zusammentun, es genauso schaffen.

Dieses wird sogar ausdrücklich durch das Bürgerenergiegesetz von NRW angeregt und gefördert. Daher ist das Modell der Bürgerwindenergieanlagen etwas, das die Interessengemeinschaft anstrebt.

In diesem Fall können die Bürger aus der Umgebung des Windparks sich mit Anteilen an dem Windrad „einkaufen“ und werden Miteigentümer, die  dann auch entsprechend an den erzielten Gewinnen beteiligt sind. Eine solche Investition ist nachhaltiger, als das Geld auf der Bank liegen zu haben, denn diese Investition ist ja mit konkretem Gegenwert verbunden, der nicht durch die Inflation leicht aufgefressen wird.

Selbst die Bürger, die mangels eigener Vermögen nicht selbst Geld investieren können, sollen von einem Bürgerwindpark Vorteile haben, zum Beispiel durch günstigere Stromtarife sobald die entsprechenden schon geplanten gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind.

Für alles das wird sich Glessen Autark starkmachen und nach will deshalb ein Teil des Windparks als Bürgerwindenergieanlagen errichten und betreiben.

Planungsgesellschaft gegründet

Wozu braucht man eine Planungsgesellschaft?

Um die Planungen für einen Bürgerwindpark durchführen zu können, bedarf es eines bestimmten rechtlichen Rahmens. Nur so wird es möglich, Verträge rechtsverbindlich abzuschließen, etwa Pachtverträge mit Grundeigentümern von geeigneten Standorten, die dann auch notariell bestätigt werden. Oder zum Aushandeln von Finanzierungen bei Banken. Für die Banken braucht man in der Regel auch Gutachten, wie Windgutachten oder sogar Windmessungen, die in Auftrag gegeben und dann vorfinanziert werden müssen. Dafür muss gegebenenfalls auch Risikokapital eingeworben werden, alles um die Planung in ein Stadium zu bringen, in der das Projekt dann umgesetzt werden kann.

Um all dieses vorzubereiten und zu ermöglichen, haben sich die inzwischen 6 aktiven Mitglieder der Initiative Glessen Autark sich Mitte Dezember 2023 die „Planungsgesellschaft zur Nutzung regenerativer Energien Glessen Autark UG (haftungsbeschränkt)“ gegründet und mit einem Grundstock aus eigenem Kapital vorfinanziert. Rechtlich gesehen handelt es sich bei einer UG um die „kleine“ Version einer GmbH, die mit einem kleineren Stammkapital auskommt und bei erfolgreichen Wirtschaften zur einer normalen GmbH anwächst (https://www.ihk.de/aachen/recht/rechtsinformationen/aktuelle-dokumente-zum-thema-recht/unternehmergesellschaft-607432).


Die gegründete Gesellschaft firmiert unter der Adresse:

Planungsgesellschaft zur Nutzung regenerativer EnergienGlessen Autark UG (haftungsbeschränkt)
Berghof 1
50129 Bergheim
Mail: info@glessenautark.de
Tel: 02238 / 945158

Wie geht es weiter?

Die Gesellschafter der Planungsgesellschaft sind überzeugt, dass es wegen der besonderen Lage und der Möglichkeiten es am sinnvollsten wäre, auf der obersten Ebene der Glessener Höhe einen Bürgerwindpark bestehend aus 3 – 4 Windenergieanlagen zu errichten. Deshalb wurden schon im Frühjahr 2024 die Verhandlungen mit dem Grundbesitzer der Fläche abgeschlossen und ein Pachtvertrag, vorbehaltlich möglicher Genehmigungen, ausgehandelt und abgeschlossen.

Als Nächstes muss dafür geworben werden, dass auch diese Fläche für die Nutzung von Windenergie freigegeben wird. Dazu werden die nächsten Schritte mit der Verwaltung der Stadt Bergheim aufgenommen. Diese hat – so wie wir es aus den ersten Gesprächen gelernt haben – die Planung der Ausweisung von Flächen auf Geheiß der Landesregierung durch die zuständige Regionalregierung in Köln ausgeführt wird. Die Stadt Bergheim kann nach Beschluß des Rates aber immer noch über ein als „isolierte Positivplanung“ bezeichnetes Instrument zusätzlich vergleichsweise kleine Gebiete wie die Glessener Höhe ausweisen.

Weihnachten 2023, Zeit das Jahr zu rekapitulieren (Solar/PV)…

Am Ende eines Jahres um die Weihnachtszeit scheint es angebracht, die Ergebnisse des Jahres Revue passieren zu lassen und einmal zu schauen, was alles passiert ist. Am einfachsten fällt es uns natürlich für die Solar- bzw. Photovoltaik(PV)-Seite, denn da herrschte das ganze Jahr fleißige Routine. Bei der Windkraft dagegen sind viele Aktivitäten hinter den Kulissen, aber viele davon sind leider noch nicht spruchreif bzw. „in trockenen Tüchern“.
Auf der PV Seite hat das Team von Glessen Autark allein im Jahr 2023 insgesamt 75 PV-Projekte fertig geplant, dazu gehört der ganze Zyklus von Voranalyse der Anfrage und der gemachten Angaben, eine Vor-Ort-Besichtigung der Örtlichkeiten samt nachfolgender Planung der möglichen Realisierung inklusive einer Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsanalyse sowie einer Präsentation dieser beiden Analysen und ausführlichen Beratung bei den Interessentinnen und Interessenten.
Wenn daraufhin „grünes Licht“ für die Realisierung gegeben wurde, ging es in die konkrete Feinplanung mit Optimierung der Belegung, Auswahl der Komponenten, Zusammenstellung der benötigten Stücklisten, Prüfen der Verfügbarkeit von ausführenden Firmen und Einholen von Angeboten.  Anschließend erfolgte die Begleitung des Bestellprozesses samt deren Überwachung und Organisation (Lieferung mit Zwischenlagerung der Komponenten, Auslieferung zur Montage mit  Vor-Ort-Überwachung der Montage und  Installation , die Inbetriebnahme und das nachfolgende Monitoring.

Insgesamt wurden im Jahr 2023 so insgesamt 55 PV Projekte mit einer Peakleistung von  732,57 kWp komplett realisiert, 44 davon allein in Glessen. Zur Erinnerung: zwischen 2020 und 2021 hatten wir 9 Projekte mit 98,68 kWp Nennleistung, 2022 dann 18 Projekte mit 339,90 kWp Nennleistung.

9 weitere Projekte sind derzeit in Umsetzung, wovon davon 5 auch schon Material bestellt und Montage in Auftrag gegeben haben. 6 weitere Projekte wurden auch schon fertig geplant, sind aber noch zu präsentieren. Es wurden dabei im Jahr 2023 insgesamt nur 3 Projekte nach der Planung endgültig gestoppt, bei weiteren 6 Projekten wurde die Entscheidung aus verschiedenen Gründen erst einmal verschoben. Das kann passieren, wenn zum Beispiel erst noch Statik-Gutachten nötig sind oder auch weil sich kurzfristig gesundheitliche oder wirtschaftliche Komplikationen bei den interessierten Glessener ergeben hatten. Bei 4 weiteren Projekten kennen wir bedauerlicherweise mangels Rückmeldung den aktuellen Status derzeit noch nicht.
Alles in allem eine ganz beeindruckende Bilanz, die die ehrenhalber aktiven Mitglieder von Glessen Autark allein im Jahr 2023 erreicht haben.
Wir wünschen allen Glessenerinnen und Glessener ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2024.

Angebot unseres Grosshändlers: Balkonanlagen in Glessen

Unser Großhändler A-E-S-Solartechnik, mit dem wir schon seit fast über 3 Jahren erfolgreich zusammenarbeiten, bietet jetzt wieder Bausätze für sog. Balkonanlagen an. Diese bestehen aus 2 PV-Modulen 2x 410 Wp, einem Wechselrichter mit den derzeit erlaubten 600 Wp sowie dem notwendigen Montagezubehör. Die derzeit erlaubt Wechselrichterleistung wird voraussichtlich am 1.1.2024 auf 800W erhöht werden, daher ist es auch möglich, einen Wechselrichter mit höherer Leistungsgrenze (derzeit 730 Wp, in naher Zukunft 800 Wp) zu bestellen.

Es werden derzeit drei Versionen angeboten: zum einen eine für die Montage auf einem Ziegeldach mit Dachhaken, dann eine zur Aufständerung auf einem Flachdach (z.B. Garage) und eine zur Aufständerung im Garten. Die Bausätze kosten derzeit zwischen 575,00 und 595,00 EUR. Sehr interessant ist sicherlich, dass derzeitder Rhein-Erft-Kreis auch noch 200 € Zuschuss für solche Balkonanlagen bewilligt. Anträge dazu siehe

https://portal.rhein-erft-kreis.de/detail/-/vr-bis-detail/dienstleistung/59442/show

Das Problem bei Online-Bestellung von Balkonanlagen ist allerdings ein logistisches, denn die Module können wegen Ihrer ausladenden Größe und Empfindlichkeit in so kleinen Stückzahlen nicht kostengünstig verschickt werden können, sondern müssten in der Regel vom Lager des Händlers – in unserem Falle in Ronneberg bei Hannover – abgeholt werden. Um diese Hürde zu nehmen, haben wir ein Arrangement mit dem Großhändler, der eine Palette mit Modulen hier in Glessen deponiert hat, damit diese bequem in Glessen abgeholt werden können.

Dazu muß bei der Bestellung im Kommentarfeld einfach nur eine Notiz hinterlassen werden: „Bitte Abholung in Sammelstelle in 50129 Bergheim Glessen“.

Hier die Links zu den Bausätzen:

https://shop.europe-solar.de/850Wp-Balkonkraftwerk-2x-Halbzellen-Solarmodul-APSystems-DS3-Mikrowechselrichter-Vario-Aufstaenderung-Ertragsueberwachung

https://shop.europe-solar.de/850Wp-Mini-Anlage-Freiland-2x-Halbzellen-Solarmodul-APSystems-DS3-Mikrowechselrichter-Garten-Aufstaenderung-Ertragsueberwachung

https://shop.europe-solar.de/860Wp-Minikraftwerk-2x-Halbzellen-Solarmodul-APSystems-DS3-Mikrowechselrichter-Gestell-Ziegeldach-Ertragsueberwachung

Wir hoffen, dass dieses Angebot in Glessen reges Interesse finden wird.

Glessen Autark präsentiert Pläne für Bürgerwindpark bei der Fraktion „Bündnis 90 / Die Grünen“

Die Fraktion von „Bündnis 90 / Die Grünen“ nahm als erste das Angebot an, unsere Pläne für einen Bürgerwindpark auf der Glessener Höhe vorzustellen, mit dem Glessen Autark eine nachhaltige und autarke Energieversorgung für Glessen und andere Ortsteile von Bergheim gewährleistet wollen. Die Interessengemeinschaft wurde vertreten durch Rolf Brunkhorst und Detlef Werner.
Nach einer etwa halbstündigen Präsentation gab eine ausführliche Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Es wurden dabei verschiedene Aspekte wie Standortwahl, technische Machbarkeit, wirtschaftliche Auswirkungen und ökologische Verträglichkeit besprochen und diskutiert.
Es kam zu einem konstruktiven Austausch zwischen der Bürgerinitiative und den Ratsmitgliedern, bei dem deutlich wurde, dass die Mehrheit der Anwesenden die Pläne für den Bürgerwindpark unterstützt. Insbesondere die Möglichkeit, den Bürgern bezahlbaren Strom zu liefern und gleichzeitig die CO₂-Emissionen zu reduzieren, wurde begrüßt.
Die Interessengemeinschaft hofft nun, dass auch andere Fraktionen im Rat Interesse an den Plänen zeigen und sie diskutieren wollen.

Hier die Folien des Vortrages:

Homepage von Glessen Autark ist umgezogen

Bisher wurde die Internetpräsenz von Glessen Autark mit https://glessenautark.koelle.icu als sogenannte Subdomain der Domain kölle.icu geführt.

Um die Adresse einfacher und merkbar zu halten, haben wir jetzt eine eigene Domain glessenautark.de registriertund sind jetzt mit der Homepage über https://www.glessenautark.de erreichbar. Die alte Adresse
https://glessen-autark.koelle.icu wird bis auf weiteres auf die neue Adresse umgeleitet.

Auch die Kontakt Mailadresse ändert sich auf info@glessenautark.de, Mails an die alte Adresse glessenautark@yahoo.com sind aber auch weiterhin möglich.

Der nächste Schritt: Angebot zur Vorstellung des Projekts Bürgerwindpark bei den Ratsfraktionen der Stadt Bergheim

Um parallel zu den Bürgern auch den Rat der Stadt Bergheim über unsere Ideen und Vorschläge hinsichtlich eines Bürgerwindparks auf der Glessener Höhe zu informieren, haben wir parteiübergreifend allen im Rat der Stadt Bergheim vertretenden Fraktionen angeboten, den am 11.5.2023 bei der Informationsveranstaltung in Glessen gemachten Vortrages vor den einzelnen Fraktionen zu wiederholen und zu diskutieren.
Dazu wurde folgendes Schreiben am 20.5.2023 an die uns bekannten Mail-Adressen der Fraktionen (in alphabetischer Reihenfolge) versendet:

Vorschlag eines Fragebogens für die geplante Bürgerbefragung

Die Stadt Bergheim möchte eine Bürgerbefragung durchführen, um die Stimmung in der Bevölkerung bezüglich der erneuerbaren Energien im Stadtgebiet zu untersuchen. Es ist noch nicht entschieden, ob die Befragung in Form einer Online-Befragung oder durch Interviews durchgeführt wird und wer und wie die befragten Bürger*innen auswählt werden. Die am 11. Mai 2022 geplante Abstimmung über die Beschlussvorlage 213/2023 wurde erst einmal verschoben, ein neuerer Termin ist uns noch nicht bekannt.
Um den Aufwand gering zu halten und die Erstellung eines neuen Fragebogens zu beschleunigen, hat Glessen Autark einen Vorschlag für einen solchen Fragebogen ausgearbeitet und an das Bürgermeisterbüro am 22.5.2023 übermittelt. Wir haben uns bereit erklärt, eine solche Befragung zu unterstützen.

Der zugesendete Vorschlag kann hier eingesehen werden:



Im Grunde ist ein ähnliches Resultat zu erwarten wie bei der gerade erst im Februar von dem Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) durch geführten Umfrage
https://www.dnr.de/aktuelles-termine/aktuelles/forsa-umfrage-mehr-als-drei-viertel-der-befragten-wollen-investitionen

Aufwind für Glessen – wie geht es weiter?

Nach einer gelungenen Veranstaltung am 11.05.2023 im kath. Pfarrheim in Glessen ist die Resonanz ungebrochen. Einige Interessierte konnten leider dem Vortrag nicht beiwohnen, andere fragen uns schon konkret nach Details zu den Möglichkeiten einer Beteiligung.
In einer Interessentenliste werden derzeit alle Anfragen, die uns über unsere E-Mail-Adresse erreicht haben, gesammelt und baldmöglichst beantwortet.

Wie geht es weiter und was sind die konkreten nächsten Schritte – hin zu einem Bürgerwindpark auf der Glessener Höhe?

Derzeit sind wir bereits in enger Kommunikation mit der Stadtverwaltung der Stadt Bergheim. Unsere Veranstaltung hat auch dort bereits „Gehör“ gefunden und wir hoffen dadurch auch ersten Einfluss auf das Thema Windenergie in unserer Region gewonnen zu haben. Aber damit nicht genug! Sie haben uns konkret gefragt, wie Sie unsere Initiative unterstützen können. Eine Unterschriftenaktion wäre hierzu der nächstfolgende Schritt.
Im Zeitalter der digitalen Medien wird so etwas über eine online gestaltete Petition durchgeführt, ein sogenanntes Bürgerbegehren, das sich direkt an die Stadtverwaltung und hier in Vertretung an den Bürgermeister der Stadt Bergheim, Herr Volker Miesseler, richtet.

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass wir es schaffen, dass der Rat der Stadt Bergheim die Glessener Höhe als einen möglichen Standort für Windenergie in den Flächennutzungsplan mit aufnimmt. Das ist die formale Grundvoraussetzung für alle weiteren Aktivitäten. Unsere in Kürze auf verschiedenen sozialen Medien veröffentlichte Petition hat genau das zum Ziel und benötigt hierzu ihre konkrete Unterstützung und Stimmabgabe.
Details hierzu folgen in Kürze!

Wichtig ist uns auch, dass die von uns gewählten politischen Vertreter im Rat der Stadt Bergheim auch den gleichen Wissensstand über das Projekt des Bürgerwindparks auf der Glessener Höhe erlangen. Hierzu haben wir bereits allen Parteien angeboten, ihren Vertretern parteiübergreifend, im Rahmen einer vergleichbaren Veranstaltung wie in Glessen, das Thema näherzubringen. Wir sind sehr gespannt auf die Rückmeldungen!

Erste Reaktionen aus der näheren Umgebung zeigen uns auch, dass hier zusätzliches Interesse an einer weiteren Veranstaltung gewünscht ist. Wir planen daher, diese vermutlich in den nächsten Wochen in Oberaußem abzuhalten, um die dort ansässigen, unmittelbar vom Bürgerwindpark betroffenen Bürger:innen ebenfalls zu informieren.

Wie sie bald schon bemerken werden, wird unsere Homepage umgestellt. Direkt auf der Startseite unter „Beiträge“ wird es eine Neuordnung geben, die alle Themen zu Solar und die vielen neuen Themen zum Thema Wind, ordnen. Unsere Idee ist es auch, ihnen wissenswerte Links zu Beiträgen „rund um das Thema Windenergie“ zugänglich zu machen. Entweder durch direkten Download, falls wir hierzu die Rechte der verschiedenen Verfasser erhalten, oder über weiterführende Verlinkungen dorthin.

Es bleibt also spannend und wir freuen uns auf weitere Informationen zum Thema Bürgerwindpark auf der Glessener Höhe!

Bleiben Sie interessiert!